Im April 2026 verzeichnete der Fond einen deutlichen Zuwachs von über 29 Prozent und konnte sich damit trotz des aktuell schwierigen Marktumfelds sehr positiv entwickeln. Die vollständigen Angaben zur Wertentwicklung entnehmen Sie bitte unserem Factsheet.
Die Märkte werden momentan stark von geopolitischen Spannungen geprägt. Gestiegene Ölpreise aus Krisengebieten schüren hohe Inflationssorgen. Hinzu kommt die Unsicherheit durch Ereignisse wie dem angekündigten Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC. Seit dem Konflikt im Nahen Osten ist der Ölpreis stark angestiegen, was das allgemeine Inflationsbild prägt.
Auch die US-Notenbank (FED) steht damit unter Druck: Die Energieinflation zwingt die FED zu einer genauen Balance zwischen Inflationsbekämpfung und Wirtschaftsstabilisierung.
Überdies hinaus erkennt die Industrie, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein Risiko darstellt. Deshalb gewinnt die strategische Bedeutung erneuerbarer Energien und von Energiespeichern immer stärker an Fahrt. Diese Entwicklung war bereits seit Beginn des Ukraine-Kriegs zu beobachten und verstärkt die Wahrnehmung, dass solche Krisen als Katalysator für Investitionen im Clean-Tech-Sektor wirken.
Portfolio-Performance und Transaktionen
Im April sahen wir besonders im Wasserstoffbereich starke Gewinne – von Unternehmen wie ITM Power und Ceres Power. Wir nutzten diese Aufwärtstrends, um die Gewinne teilweise zu sichern und die Gewinner zu verkaufen. Gleichzeitig setzten wir unsere Strategie fort, indem wir wichtige Technologieunternehmen wie Eos Energy, Canadian Solar und PowerCell Sweden gezielt zu sehr niedrigen Preisen kauften. Zum Monatsende im April lag die Aktienquote unseres Portfolios bei 94,2 Prozent.
Unternehmens- und Branchenentwicklungen
ITM Power gewinnt an politischer Relevanz
Der Wasserstoffspezialist ITM Power profitierte stark von politischem Interesse. Großbritannien beteiligt sich mit Kapital und Stimmrechten, was die Position des Unternehmens stärkt. Hinzu kamen große staatliche Fördermittel für die Weiterentwicklung von Elektrolyseuren. Darüber hinaus verstärkt die Kooperation mit Rheinmetall den Fokus auf synthetische Kraftstoffe, die über ein europaweites Netzwerk im Verteidigungsbereich produziert werden sollen.
Wasserstoff als Lösung für industrielle Herausforderungen
Der Zuwachs an Interesse an Wasserstoff ist enorm, da die Technologie Lücken schließt, wo reine Elektrizität an ihre Grenzen stößt.
Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen ist Wasserstoff für Prozesse ideal, die extrem hohe Temperaturen erfordern (z. B. in der Stahlproduktion) oder für Bereiche mit großen Energiedichten wie dem Schwerlast- und Seeverkehr. Zudem ist er entscheidend für die Systemstabilität, da er große Energiemengen speichern und damit das Stromnetz aus schwankenden Quellen stabilisieren kann.
Diese Eigenschaften machen ihn zu einem zentralen Baustein in Energiesystemen, die auf eine hohe Versorgungssicherheit und Flexibilität angewiesen sind.


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