Allgemeine Entwicklung
Im Januar 2026 stieg der Fondspreis um 4,98 % und setzte damit den positiven Trend nach dem starken Jahr 2025 fort. Zwischenzeitlich lag der Zuwachs bei über 10 %, konnte jedoch nicht gehalten werden. Diskussionen über eine mögliche Neubesetzung des US-Notenbankchefs sorgten zum Monatsende für erhöhte Unsicherheit an den Märkten. Trotz dieser Schwankungen belegt der Fonds im 1-Jahres-Vergleich weiterhin einen Spitzenplatz unter rund 710 nachhaltigen Fonds. Die Aktienquote lag bei 94,5 %. Die vollständigen Angaben zur Wertentwicklung entnehmen Sie bitte unserem Factsheet.
Marktentwicklung im Januar
Fünfzehn Portfoliowerte entwickelten sich positiv, vierzehn verzeichneten Rückgänge. Die größten positiven Beiträge kamen von Fluence Energy, Ceres Power, Plug Power, Enphase Energy, Aumann und SMA Solar.
Belastend wirkten vor allem Canadian Solar, Daqo New Energy, First Solar und PowerCell Sweden.
Bei SMA Solar und Enphase nahmen wir aus regulatorischen Gründen kleinere Verkäufe vor.
Geldpolitik und Marktunsicherheit
Nach der dritten Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember 2025 sorgten Spekulationen über einen möglichen neuen Notenbankchef für erhöhte Volatilität. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel auf rund 4,2 %, was auf eine steigende Risikoaversion hindeutet. Insgesamt reduzierten viele Investoren ihre Risiken. Entscheidend für die Märkte bleibt jedoch nicht eine einzelne Personalie, sondern das Zusammenspiel aus Geldpolitik, Inflationserwartungen und Anleihemärkten.
Solar, Speicher und Netze als wirtschaftliches Leitmodell
Sinkende Preise für Batteriespeicher beschleunigen den Ausbau integrierter Energiesysteme aus Solarenergie, Speichern und Netzinfrastruktur. Speicher gleichen Schwankungen aus, entlasten Netze und übernehmen zunehmend Aufgaben klassischer Kraftwerke. Diese Entwicklung stärkt die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien deutlich.
Starkes Wachstum von Batteriespeichern in Europa
Laut SolarPower Europe, ein führender Branchenverband, der über 300 Organisationen vertritt, installierte die EU im Jahr 2025 rund 27,1 GWh neue Batteriespeicherkapazität, ein Wachstum von 45 % im Vergleich zum Vorjahr. Erstmals entfiel der größte Teil auf Großanlagen. Seit 2021 hat sich die europäische Speicherkapazität bereits verzehnfacht. Um den steigenden Flexibilitätsbedarf zu decken, wäre bis 2030 ein weiterer Ausbau auf rund 750 GWh erforderlich, was wiederum eine Verzehnfachung bedeuten würde.
Wirtschaftlichkeit nimmt weiter zu
Studien zeigen, dass Solarenergie in Kombination mit Batteriespeichern selbst in Deutschland unter bestimmten Bedingungen bereits günstiger sein kann als neue fossile Kraftwerke. Die Kombination aus erneuerbaren Energien und Speichern entwickelt sich damit zu einem zentralen Baustein der zukünftigen Energieinfrastruktur – ein struktureller Wachstumstreiber für unser Portfolio.


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