Managementkommentar – 04.12.2022

Entwicklung des Fonds

Der Fondspreis erhöhte sich im November 2022 um 6,34 %. Insbesondere positive Signale für geringere Zinserhöhungen seitens der US-Notenbank hatten zu einer Entspannung der Finanz-Märkte gesorgt. Fed-Chef Jerome Powell betonte, dass eine Rezession möglichst abgemildert werden soll. Niedrigere Inflationsraten als erwartet, lassen den Notenbanken nun etwas mehr Spielraum die Leitzinsen weniger stark zu erhöhen, als vorher erwartet worden war.

Performance bei den einzelnen Portfoliowerten zeigt ein gemischtes Bild
Von insgesamt 29 Werten im Portfolio waren im November 18 im Plus und 11 Unternehmen lieferten einen negativen Performance-Beitrag. Die Gewinn-Beiträge kamen aus allen Sektoren. Bei Unternehmen aus dem Solar-Sektor waren dies SMA Solar und Meyer Burger. Maxeon Solar war wieder Best-Performer. Aus dem Wasserstoff-Sektor ragten SFC Energy, sowie Nel ASA und ITM Power positiv heraus. Negative Performancebeiträge kamen ebenso aus allen 3 Haupt-Sektoren. Am schlechtesten performten im Sektor E-Mobilität die Unternehmen QuantumScape, Novonix und Wolfspeed. Im Wasserstoff-Sektor waren die schlechtesten Werte Hyzon Motors und Plug Power sowie DynaCert. Bei den Solarwerten war Jinko-Solar schwach. Im November 2022 konnten wiederum weitere Netto-Mittelzuflüsse von ca. 3,3 Mio. Euro generiert werden.

Unternehmensanalyse

SFC Energy mit weltweiten Aufträgen und starker Entwicklung
Der Brennstoffzellen-Hersteller SFC Energy profitiert von der Nachfragedynamik bei alternativen Energielösungen. Im November erhielt SFC den größten Auftrag der Unternehmensgeschichte von LiveView Technologies über 15 Mio. USD. Für das dritte Quartal präsentierte SFC Energy einen Rekordwert. Das Nordamerika-Geschäft legte mit 121 Prozent zu und das Asien-Geschäft steigerte sich um mehr als 200 %. Vor Zinsen und Steuern hat SFC Energy einen Gewinn von 6,1 Mio. Euro erzielt und ist damit einer der wenigen Wasserstoff-Pure-Player der Gewinne erzielt. In den USA soll weiter expandiert werden und dort soll eine US-Repräsentanz aufgebaut werden. Die jetzt georderten 2.300 EFOY-Brennstoffzellen kommen in Überwachungsanhängern zum Einsatz und sichern deren Energieversorgung auf klimaschonende Weise ab. Diese mobilen Systeme von LVT (Live View Technologies) sind mit Kameratürmen ausgerüstet und können z. B. auf Supermarkt-Parkplätzen zum Schutz vor kriminellen Aktivitäten aufgestellt werden. Auch Bauunternehmen nutzen die Systeme, um ihre Baustellen zu überwachen und den Fortschritt der Projekte per Kamera zu verfolgen. Der CEO von SFC Energy Dr. Podesser führte dazu aus: „Für die von LiveView eingesetzte mobile Überwachungstechnik sind die EFOY-Brennstoffzellen ideal geeignet, da sie für Autarkie in Gebieten ohne Zugang zum konventionellen Stromnetz sorgen und da bei ihnen zugleich nur eine geringe Servicenotwendigkeit besteht. Außerdem liefern die EFOY´s dauerhaft und effizient Strom und das rund um die Uhr und unabhängig von meteorologischen Einflüssen. Das rechnet sich wirtschaftlich, denn Kunden wie LiveView können mit SFC-Brennstoffzellen ihre ‚Total Cost of Ownership‘, also ihre Gesamtkosten, signifikant reduzieren.“ SFC könnte auch sehr von dem Inflation Reduction Act in den USA profitieren. In Asien ist für SFC allerdings das größte Potenzial vorhanden. Der Anteil am Gesamtumsatz liegt in Asien derzeit bei 10 %, neben dem starken Geschäft in Europa und in Nordamerika. Das langfristige Ziel liegt für Asien bei einem Drittel des Gesamtumsatzes und dort ist aktuell das größte Wachstum. SFC bekommt in Asien Rückenwind vom dortigen politischen Willen auf saubere Energie zu setzen. So gibt es z. B. in Indien das klare politische Bekenntnis der Regierung im Rahmen der „National Hydrogen Mission“ konventionelle Stromversorger gegen umweltfreundliche Alternativen wie die Brennstoffzelle auszutauschen. Mit staatlich geförderten Austauschprogrammen für Dieselgeneratoren soll die Luftqualität verbessert werden.

Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, der Auftragseingang beläuft sich im Neun-Monatszeitraum auf 88,3 Millionen Euro, nach 59,9 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2021. Wir haben als green benefit AG mit unserem Fonds die Umsetzung einer Kapitalerhöhung sehr aktiv begleitet und dies sehr unterstützt, weil wir auch weiterhin von den großen Wachstumschancen bei SFC Energy überzeugt sind.

Nel ASA ebenfalls mit nennenswerten Großaufträgen
Bei Nel ASA sind nun auch endlich verschiedene erwartete Großaufträge eingegangen. Nach zwei Aufträgen aus den USA folgten entsprechende Aufträge auch aus Europa. Nel hat mit dem amerikanischen Autokonzern General Motors eine Entwicklungsvereinbarung abgeschlossen. Zusammen soll die Industrialisierung von Nel´s Protonenaustauschmembran-Elektrolyseur-Plattform beschleunigt werden. Dabei bringt General Motors sein Brennstoffzellen- und Nel sein Elektrolyseur-Wissen ein. Diese strategische Partnerschaft ist für Nel ein wichtiger Schritt, um bei der Kommerzialisierung der Brennstoffzellentechnologie schneller voranzukommen. Laut Aussage von General Motors verfügt Nel über eine der vielversprechendsten Elektrolyseur-Technologien und wurde demzufolge ausgewählt.

Ballard Power baut Mobilitätslösungen weiter aus
Ballard Power setzt auf Mobilitätslösungen mit Wasserstoff. Während Ballard bei den Bussen weltweit seine Position als Marktführer gefestigt hat, ist der Einsatz von Brennstoffzellen in der Schifffahrt noch in einem frühen Stadium. Ballard setzt mit der ersten wasserstoffbetriebenen Fähre der Welt ein Zeichen. Solche Pilotprojekte sind immens wichtig um einen sogenannten „First-Mover-Status“ zu erreichen. Es konnten zwei 200kW FCwaveTM Module an Bord der MF Hydra, einer von der norwegischen Norled AS betriebenen Fähre installiert werden. Das Fährschiff MF Hydra hat eine Kapazität von 299 Passagieren und 80 Fahrzeugen und soll auf der Route zwischen Hjelmeland-Skipavik-Nesvik in Norwegen im Linienverkehr eingesetzt werden. In Portugal haben Ballard und das portugiesische Unternehmen Fusion Fuel gemeinsam die Errichtung der H2 Evora-Anlage erfolgreich abgeschlossen und die Anlage in Betrieb genommen. Das Solar-Wasserstoff Demonstrationsprojekt, das aus 15 Solar-Einheiten und der zugehörigen Anlagenausrüstung besteht, soll 15 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren.

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